Geschichte der Popmusik von den 1960er Jahren bis heute

Geschichte der Popmusik
von den 1960er Jahren bis heute

Vollständiger enzyklopädischer Leitfaden — Sieben Jahrzehnte Kreativität, Revolutionen und Meisterwerke, von den Beatles bis Kendrick Lamar, von der Bossa Nova bis zum Afrobeats

Allgemeine Einleitung

Die Geschichte der Popmusik von 1960 bis 2026 ist eines der faszinierendsten intellektuellen, künstlerischen und menschlichen Abenteuer, die die moderne Welt hervorgebracht hat. In sechsundsechzig Jahren — weniger als ein Menschenleben — hat die Musik mehr Wandel erfahren als in den beiden vorausgegangenen Jahrhunderten zusammen. Sie hat ihr Wesen verändert, ihre Werkzeuge, ihre Verbreitungskanäle, ihr Publikum und ihre Ambitionen. Sie hat jede erdenkliche technologische Revolution durchlaufen, von der Schallplatte bis zum algorithmischen Streaming, über Kassette, CD, MP3 und digitalen Download. Sie hat jeden großen politischen und gesellschaftlichen Erschütterung der zeitgenössischen Ära widergespiegelt, von der Bürgerrechtsbewegung bis #MeToo, vom Vietnamkrieg bis zur Covid-19-Pandemie.

Dieser enzyklopädische Leitfaden deckt den gesamten Zeitraum in sieben verschiedenen Jahrzehnten ab, von denen jedes Gegenstand eines ausführlichen Artikels ist, der über die im Text verstreuten Links zugänglich ist. Weit davon entfernt, eine bloße Liste kommerzieller Hits zu sein, ist dies die Geschichte von Frauen und Männern, die es wagten, zu erfinden, zu provozieren, zu trösten, aufzurütteln, zu vereinen — und dabei eine unauslöschliche Spur im kollektiven Gedächtnis der Menschheit hinterlassen haben. Es ist zugleich, in seinem Kern, die Geschichte der Demokratisierung des musikalischen Schaffens: 1960 erforderte die Aufnahme eines Albums ein professionelles Studio und einen Vertrag mit einem Majorlabel; 2026 genügen das Zimmer eines Teenagers, ein Computer und eine Internetverbindung, um Millionen von Zuhörern zu erreichen.

Popmusik ist auch der unmittelbarste, universellste und emotional kraftvollste Spiegel ihrer Zeit. Keine andere Kunstform verbreitet sich so schnell, überwindet sprachliche und kulturelle Grenzen so mühelos oder verankert sich so tief im emotionalen Gedächtnis des Einzelnen. Ein Lied, das man mit fünfzehn Jahren gehört hat, taucht sechzig Jahre später unverändert wieder auf und vermag in einem einzigen Augenblick die Gefühle, Orte und Gesichter einer vergangenen Epoche neu zu entfachen. Dieses einzigartige und unreduzierbare Vermögen zu dokumentieren, zu kontextualisieren und zu feiern — das ist es, worum sich diese Seiten bemühen.

Die 1960er: das Gründungsjahrzehnt

Kein Jahrzehnt hat so tiefe und so dauerhafte Grundlagen gelegt wie die 1960er Jahre. Es ist der Nullpunkt von allem, was folgen sollte: Rock, Pop, Soul, politisch engagierter Folk, Psychedelia, der moderne französische Chanson — all diese Genres finden in den Sixties entweder ihre offizielle Geburtsurkunde oder ihre definitive Durchsetzung.

Die Britische Invasion, getragen von den Beatles und ihrer historischen Fernsehlandung in den Vereinigten Staaten am 9. Februar 1964 in der Ed Sullivan Show, verteilte die Karten der Weltmusik innerhalb weniger Wochen neu. Zum ersten Mal kehrte der amerikanische Rock’n’Roll in sein Ursprungsland zurück — mit einem Liverpooler Akzent und einem zehnfach gesteigerten künstlerischen Ehrgeiz. John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr begnügten sich nicht damit, die Charts zu erobern: Sie neudefinieren, was Popmusik anstreben konnte, von She Loves You (1963) bis zum konzeptionellen Monument Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967).

Gleichzeitig schuf das Schwarze Amerika seine reinsten Meisterwerke mit Berry Gordys Motown in Detroit — Stevie Wonder, Marvin Gaye, die Supremes, die Temptations — und der südlichen Soul-Musik von Stax Records mit Otis Redding und Aretha Franklin, deren Respect (1967) zur Hymne der Bürgerrechtsbewegung wurde. Währenddessen verwandelte Bob Dylan den Folk-Song in engagierte Dichtung von literarischem Ehrgeiz, wie er in der Popmusik noch nie dagewesen war, und eröffnete damit einen Weg, den Generationen von Künstlern nach ihm beschreiten sollten.

📖 Vollständiger Artikel: Musik der 1960er Jahre

Entdecken Sie die detaillierte Analyse der Britischen Invasion, der Motown, des Folk-Revivals, der Psychedelia, des französischen Yéyé-Chansons und des Woodstock-Festivals in unserem enzyklopädischen Artikel zu den 1960er Jahren, mit den Top 50 Frankreich, weltweit, Weltmusik und den 30 bedeutendsten historischen Auftritten.

In Frankreich stellen die 1960er Jahre eine der absoluten Hochzeiten des französischen Chansons dar. Jacques Brel erhob die französische Sprache mit Ne me quitte pas, Amsterdam und Les Bourgeois auf die Gipfel der Tragödie und Schönheit. Serge Gainsbourg provozierte und erfand, Françoise Hardy verzauberte mit ihrer Melancholie die ganze Welt, Johnny Hallyday elektrisierte die Massen und France Gall gewann den Eurovision Song Contest 1965 mit Gainsbourgs zweideutigem Text. Diese Generation schuf ein musikalisches Erbe von so außerordentlichem Reichtum, dass die ganze Welt es noch immer bewundert.

Das Jahrzehnt schloss mit dem absoluten Symbol einer ganzen Generation: dem Woodstock-Festival (15.–18. August 1969), wo sich 400.000 Menschen auf einer Farm im Bundesstaat New York versammelten, um einen Moment der Musik, des Friedens und der kollektiven Utopie zu erleben, den die Geschichte nie wieder reproduzieren konnte. Jimi Hendrix spielte The Star-Spangled Banner bei Tagesanbruch des letzten Tages — einer der machtvollsten Momente der gesamten Musikgeschichte.

Die 1970er: das Zeitalter kreativer Vielfalt

Als Erben der Sechziger und ihrer teilweise enttäuschten Utopien waren die 1970er Jahre ein Jahrzehnt prodigiöser kreativer Vielfalt. Der Rock fragmentierte sich in eine Galaxie von Subgenres: der Hard Rock und das aufkeimende Heavy Metal von Led Zeppelin, Black Sabbath und Deep Purple; der Progressive Rock von Pink Floyd, Genesis und Yes; der Glam Rock von David Bowie alias Ziggy Stardust und T. Rex; das verheerende Punk der Sex Pistols und der Clash als Reaktion gegen alles Vorangegangene.

Disco eroberte die Tanzflächen der ganzen Welt, getragen von den Bee Gees und dem Soundtrack von Saturday Night Fever (1977), von Donna Summer und Gloria Gaynor (I Will Survive, 1978), vom Casablanca-Label und den Spiegelwänden der Diskotheken. Gleichzeitig schuf Stevie Wonder zwischen 1972 und 1976 die erstaunlichste Albumreihe, die je ein einziger Künstler vollbracht hat: Talking Book, Innervisions, Fulfillingness’ First Finale und Songs in the Key of Life.

ABBA eroberte den Planeten buchstäblich von Schweden aus, Queen erfand den Stadionrock und die kollektive Hymne mit Bohemian Rhapsody (1975), und auf Jamaika trug Bob Marley den Reggae und die Rastafari-Philosophie zu Weltpublikum, das dadurch für immer verändert wurde.

📖 Vollständiger Artikel: Musik der 1970er Jahre

Hard Rock, Disco, Punk, Soul, Progressive Rock, Bossa Nova, Bob Marleys Reggae und der große französische Chanson: alles findet sich in unserem enzyklopädischen Artikel zu den 1970er Jahren, mit den Top 50 Frankreich, weltweit, Weltmusik und den 30 bedeutendsten Clips und Auftritten.

In Frankreich erlebten die 1970er Jahre das Aufkommen einer neuen Generation: Michel Sardou, Francis Cabrel, Alain Souchon, Maxime Le Forestier und die Gruppe Téléphone setzten einen französischen Rock und Autorenpop durch, der künstlerischen Ehrgeiz mit Publikumserfolg versöhnte. Claude François und Cerrone hoben die Made-in-France-Disco auf Höhen der Erfindungsgabe und Eleganz.

Die 1980er: die elektronische und visuelle Revolution

Die 1980er Jahre waren die Dekade einer doppelten Revolution: zunächst einer technologischen, als das Aufkommen des digitalen Synthesizers, der Drummaschine und des Samplers die Werkzeuge der Musikproduktion von Grund auf neugestalteten; dann einer visuellen, als die Einführung von MTV am 1. August 1981 das Musikvideo zur eigenständigen Kunstform erhob und das äußere Erscheinungsbild eines Künstlers zu einem wesentlichen Bestandteil seiner kommerziellen Identität machte.

Michael Jackson regierte das Jahrzehnt so, wie kein Künstler jemals die globale Musikbühne regiert hatte. Sein Album Thriller (1982) ist nach wie vor das meistverkaufte Musikalbum aller Zeiten; das gleichnamige Musikvideo, das John Landis mit einem Budget von 500.000 Dollar inszenierte, setzte die Standards des Formats für die drei folgenden Jahrzehnte neu. Madonna revolutionierte den weiblichen Pop, Prince fusionierte alle Genres mit atemberaubender Virtuosität und Whitney Houston erhob die Stimmkraft zum Maßstab des Mainstreamerfolgs.

📖 Vollständiger Artikel: Musik der 1980er Jahre

Synthpop, New Wave, Hard Rock, aufkeimender Hip-Hop, Disco, French Touch und das MTV-Zeitalter: entdecken Sie alles in unserem enzyklopädischen Artikel zu den 1980er Jahren, mit den Top 50 Frankreich, weltweit, Weltmusik und den 30 ikonischsten Musikvideos.

Das Jahrzehnt sah auch den Aufstieg des Hip-Hop zum globalen kommerziellen Phänomen mit Run-D.M.C., den Beastie Boys und Public Enemy. New Wave und SynthpopDepeche Mode, New Order, Duran Duran, Tears for Fears, a-ha — definierten eine kühle, elektronische und melancholische Ästhetik, die die zeitgenössische Musikproduktion bis heute beeinflusst. Und in Frankreich setzten Mylène Farmer, Indochine und Jeanne Mas einen französischen Pop der neuen Generation durch, der durch bemerkenswerten Ehrgeiz und Eigenständigkeit geprägt war.

Das Live-Aid-Konzert (13. Juli 1985), das gleichzeitig in London und Philadelphia zur Bekämpfung der Hungersnot in Äthiopien veranstaltet wurde, erreichte drei Milliarden Fernsehzuschauer weltweit und gilt als das größte Konzert der Geschichte. Der Auftritt von Queen an jenem Abend wird allgemein als die beste je gefilmte Bühnendarbietung betrachtet.

Die 1990er: Grunge, Hip-Hop und Globalisierung

Die 1990er Jahre begannen mit einer kulturellen Detonation: die Veröffentlichung von Nirvanas Nevermind (September 1991) und die Single Smells Like Teen Spirit läuteten das Ende des Hair Metal und des synthetischen Pops der Achtziger ein und katapultierten den Grunge aus Seattle an die Weltspitze. Kurt Cobain wurde, trotz sich selbst, zur Ikone einer ganzen Generation — bevor sein tragischer Tod im April 1994 im Alter von 27 Jahren die Welt in eine kollektive Trauer stürzte, wie sie seit Lennons Tod nicht mehr erlebt worden war.

Währenddessen trat der Hip-Hop in das ein, was Fachleute einstimmig als sein Goldenes Zeitalter bezeichnen. Die Rivalität zwischen The Notorious B.I.G. (Ostküste) und Tupac Shakur (Westküste) strukturierte das Jahrzehnt und verlieh ihm seine tragische Dimension. Nas veröffentlichte Illmatic (1994), Lauryn Hill gewann 1999 fünf Grammy Awards mit The Miseducation of Lauryn Hill, und in Frankreich hoben IAM, NTM und MC Solaar den frankophonen Rap auf ein beispielloses Niveau internationaler Anerkennung.

📖 Vollständiger Artikel: Musik der 1990er Jahre

Grunge, Britpop, Goldenes Zeitalter des Hip-Hop, R&B, French Touch, Techno, House und die Napster-Revolution: alles findet sich in unserem enzyklopädischen Artikel zu den 1990er Jahren, mit den Top 50 Frankreich, weltweit, Weltmusik und den 30 bedeutendsten Clips.

Britpop antwortete dem amerikanischen Grunge mit der Arroganz und Melodie von Oasis, der Raffinesse von Blur und der gesellschaftlichen Ironie von Pulp. Elektronische Musik explodierte durch die europäische Rave-Kultur, getragen von Daft Punk und dem French Touch, Massive Attack und dem Bristoler Trip-Hop, The Chemical Brothers und dem Londoner Big Beat. Und gegen Ende des Jahrzehnts löste Napster — im Juni 1999 von einem 19-jährigen Studenten ins Leben gerufen — die Revolution des kostenlosen Musikaustauschs aus, die die Musikindustrie für immer verändern sollte.

Die 2000er: das Zeitalter der aufkommenden Digitalisierung

Die 2000er Jahre standen unter dem doppelten Zeichen von Krise und Kreativität. Zunächst die Krise: Der Einbruch der Verkäufe physischer Tonträger — beschleunigt durch illegale Downloads und dann durch Apples iTunes Music Store (2003) — schwächte eine Branche strukturell, die seit der Erfindung des Phonographen keine derart tiefen Erschütterungen mehr erlebt hatte. Dann die Kreativität: Noch nie zuvor hatten so viele Künstler aus so unterschiedlichen Kontexten mit solcher Vitalität in den Weltcharts koexistiert.

Eminem dominierte das Jahrzehnt dank seiner technischen Virtuosität und astronomischen Verkaufszahlen. Beyoncé setzte sich als neue Königin des globalen Pops durch, Amy Winehouse revolutionierte den britischen Soul mit Back to Black (2006), und Kanye West erfand die Hip-Hop-Produktion mit einer Trilogie von Alben außergewöhnlichen künstlerischen Ehrgeizes neu. Coldplay, Arctic Monkeys und The Strokes hielten die Flamme des britischen und amerikanischen Alternativrocks mit neuem Elan und frischer Energie am Leben.

📖 Vollständiger Artikel: Musik der 2000er Jahre

iPod, iTunes, YouTube, Star Academy, Reggaeton, Daft Punk, dominanter Hip-Hop und die Explosion der Lateinamerikanischen Musik: die vollständige Geschichte dieses Jahrzehnts finden Sie in unserem enzyklopädischen Artikel zu den 2000er Jahren, mit den Top 50 Frankreich, weltweit, Weltmusik und den 30 bedeutendsten Musikvideos.

Das Jahrzehnt erlebte auch die weltweite Explosion des Reggaeton mit Daddy Yankee und seinem Gasolina (2004) — das erste Signal einer Dominanz spanischsprachiger Musik, die mit jedem Jahrzehnt wachsen sollte. YouTube, 2005 gestartet und ein Jahr später von Google übernommen, begann die Karten der globalen Musikdistribution neu zu verteilen und antizipierte die Streaming-Welt, die sich in den 2010er Jahren durchsetzen sollte.

Die 2010er: der Triumph des Streamings

Die 2010er Jahre besiegelten den endgültigen Sieg des Streamings über alle anderen Formen des Musikkonsums. Spotify, 2011 in den USA gestartet, setzte sich als weltweite Referenzplattform mit über 230 Millionen Nutzern bis zum Ende des Jahrzehnts durch. Musik wurde vollständig, sofort, überall und zum Preis eines bescheidenen Monatsabonnements zugänglich.

Adele brach sämtliche Verkaufsrekorde mit entwaffnender Aufrichtigkeit — 21 (2011) und 25 (2015) zählen zu den meistverkauften Alben des Jahrhunderts. Kendrick Lamar erhob den Hip-Hop zu einer beispiellosen literarischen Würde, die 2018 mit dem Pulitzer-Preis für Musik für das Album DAMN. (2017) belohnt wurde — ein absolutes Novum für einen Künstler der Popmusik. Beyoncé redefinierte das Album als totalen politischen und künstlerischen Akt mit Lemonade (2016). Und Stromae aus Belgien etablierte das Französische als Sprache des globalen Pop.

📖 Vollständiger Artikel: Musik der 2010er Jahre

Streaming, K-Pop, aufkeimende Afrobeats, Taylor Swift, Trap, EDM, Daft Punks Random Access Memories und der Aufstieg von TikTok: alles findet sich in unserem enzyklopädischen Artikel zu den 2010er Jahren, mit den Top 50 Frankreich, weltweit, Weltmusik und den 30 bedeutendsten Clips.

Das Jahrzehnt erlebte auch die weltweite Explosion des K-Pop mit BTS und Blackpink, die Etablierung des nigerianischen Afrobeats mit Wizkid und Burna Boy sowie den endgültigen Triumph des Reggaeton mit Despacito (2017) von Luis Fonsi und Daddy Yankee — dem meistgestreamten Titel in der Geschichte von YouTube. In Frankreich wurde Aya Nakamura zur weltweit führenden frankophonen Künstlerin, Orelsan bestätigte seinen Status als Gesamtkünstler und PNL erfand eine Form des melancholischen, poetischen Trap, die auf der Welt einzigartig ist.

Die 2020er: globale Musik und KI

Die 2020er Jahre begannen mit einer weltweiten Tragödie: Die COVID-19-Pandemie schloss Konzerthäuser, strich Tourneen ab und entzog Millionen von Musikern ihre Einnahmequellen. Sie entfesselte jedoch gleichzeitig außergewöhnliche kreative Energien: Taylor Swift nahm folklore (2020) und evermore (2020) aus der Ferne auf — zwei Meisterwerke des kontemplativen Indie-Folk, die ihre Fähigkeit zur permanenten Neuerfindung bestätigten.

Das Jahrzehnt kürte Bad Bunny zum meistgestreamten Künstler der Welt für drei aufeinanderfolgende Jahre — und das, obwohl er fast ausschließlich auf Spanisch singt, was in der Geschichte der Weltcharts ohne Präzedenz ist. Afrobeats vollendete seine planetarische Eroberung mit Burna Boy, Wizkid und Tems. Und der Beef zwischen Kendrick Lamar und Drake (Frühjahr 2024) bescherte dem Hip-Hop einen seiner dramatischsten Momente seit der Tupac-Biggie-Rivalität der Neunziger.

📖 Vollständiger Artikel: Musik der 2020er Jahre

COVID-19, TikTok, Taylor Swifts Eras Tour, Kendrick vs. Drake, globale Afrobeats, Bad Bunny, Karol G, Rosalía, Aya Nakamura bei den Olympischen Spielen Paris 2024 und der Einbruch der Künstlichen Intelligenz: alles findet sich in unserem enzyklopädischen Artikel zu den 2020er Jahren, mit den Top 50 Frankreich, weltweit, Weltmusik und den 30 bedeutendsten Clips.

Den Horizont des Jahrzehntendes bestimmt der Einbruch der generativen Künstlichen Intelligenz in das musikalische Schaffen. Werkzeuge wie Suno und Udio ermöglichen es jedem Nutzer, in Sekundenschnelle einen vollständigen Song zu generieren. Diese Revolution — die tiefgreifendste seit der Erfindung der Schallplatte — wirft grundlegende Fragen über das Wesen der Kunst, den Wert der Authentizität und die Vergütung menschlicher Schöpfer auf, die das laufende Jahrzehnt noch lange nicht beantwortet hat.

Große übergreifende Themen

🎸 Von der Gitarre über den Synthesizer zum Laptop

Die Instrumentalgeschichte der vergangenen sechzig Jahre folgt einer faszinierenden Trajektorie: Die E-Gitarre regierte die Sechziger und Siebziger als tottemisches Instrument von Rock und Soul; die Achtziger sahen den digitalen Synthesizer — vor allem den Yamaha DX7 und die Roland TR-808 — die Karten der Musikproduktion neu verteilen; die Neunziger krönten Sampler und Sequencer zu den zentralen Werkzeugen von Hip-Hop und elektronischer Musik; in den 2000er und 2010er Jahren demokratisierten Laptop und Digital Audio Workstations die Produktion derart, dass das Jugendzimmer eines Teenagers die Bedingungen eines professionellen Studios nachahmen konnte. Im Jahr 2024 begann die KI eigenständig zu komponieren — eine Revolution, deren Konsequenzen noch völlig ungeschrieben sind.

🌍 Das Ende der anglophonen Vorherrschaft

Eine der großen strukturellen Veränderungen dieser sechzig Jahre ist das allmähliche Zurückweichen und schließliche Ende der ausschließlichen Dominanz englischsprachiger Musik in den Weltcharts. 1960 hatte ein nicht-englischsprachiges Lied kaum eine Chance, über seine nationalen Grenzen hinaus Gehör zu finden. 2026 dominiert Bad Bunny Spotify auf Spanisch, BTS auf Koreanisch, Burna Boy auf Yoruba und Pidgin, Aya Nakamura auf Französisch — und alle erreichen beträchtliche Weltpublikum. Diese sprachliche und kulturelle Vielfalt ist eines der positivsten und dauerhaftesten Vermächtnisse der Streaming-Revolution.

🎤 Die weibliche Stimme als kulturelle Transformationskraft

Von Aretha Franklin, die 1967 Respekt einforderte, bis zu Beyoncé, die 2016 das Album in ein feministisches Manifest verwandelte — über Janis Joplin, Madonna, Whitney Houston, Lauryn Hill, Adele und Taylor Swift — waren Frauen in den vergangenen sechzig Jahren die kreativsten und innovativsten Kräfte der Popmusik. Die #MeToo-Bewegung (2017) verlieh diesem Erbe der Emanzipation und Ermächtigung, das das weibliche Songwriting seit seinen ersten Rillen mit sich getragen hatte, eine neue politische und kollektive Resonanz. Lesen Sie unsere Artikel über die 1960er, die 1980er und die 2010er, um die Reichweite dieser weiblichen Präsenz durch die Jahrzehnte zu ermessen.

📺 Vom Transistorradio zum Smartphone: eine Geschichte der Hörformate

Die Art und Weise, wie wir Musik hören, hat sich ebenso stark verändert wie die Musik selbst. Das Transistorradio der Sechziger verlieh der Musik ihre erste populäre Tragbarkeit. Sonys Walkman (1979) machte sie nomadisch und intim. Die CD (1982) schenkte ihr neue Qualität und Haltbarkeit. Der MP3 und die Digitalplayer der 2000er — und dann Apples iPod — dematerialisierten sie. Das Smartphone der 2010er machte sie allgegenwärtig und dauerhaft. Streaming verwandelte sie in einen unbegrenzten On-Demand-Fluss. Jede dieser Revolutionen veränderte das Verhältnis zwischen Hörer und Musik, zwischen Künstler und Publikum, zwischen Werk und Konsum grundlegend.

Frankreich in der Weltmusikgeschichte

Frankreich nimmt in der Weltmusikgeschichte dieser sechs Jahrzehnte einen einzigartigen Platz ein. Kaum ein anderes Land hat in so vielen verschiedenen Genres Künstler von solchem internationalen Format hervorgebracht. Diese Präsenz wird in jedem unserer Spezialartikel detailliert analysiert, doch lohnt es sich, hier ihre großen chronologischen Linien nachzuzeichnen.

Die 1960er schenkten Frankreich Jacques Brel, Georges Brassens, Barbara, Serge Gainsbourg und die gesamte Yéyé-Generation. In den 1970ern etablierten sich Michel Sardou, Francis Cabrel, Alain Souchon und die französische Disco wurde mit Claude François und Cerrone geboren. Die 1980er krönten Mylène Farmer, Indochine, Jeanne Mas und Daniel Balavoine. Die 1990er gehörten dem französischen Rap mit IAM, NTM und MC Solaar, aber auch Céline Dion — québécois von Geburt, aber universell als Frankophon wahrgenommen — und der elektronischen Revolution von Daft Punk.

In den 2000ern veröffentlichte Diam’s das meistverkaufte französische Album des Jahrzehnts, Grand Corps Malade erfand den populären Poesieslam und David Guetta wurde zu einem der berühmtesten DJs der Welt. Die 2010er gehörten Stromae und seinem Papaoutai, das um die Welt ging, sowie Orelsan und Aya Nakamura — deren Titel Djadja (2018) zum meistgestreamten frankophonen Titel aller Zeiten wurde. Und in den 2020ern wurde Aya Nakamuras Präsenz auf der olympischen Bühne der Pariser Spiele 2024 vor drei Milliarden Fernsehzuschauern zum mächtigen Symbol eines musikalisch vielfältigen, lebendigen und weltzugewandten Frankreichs besiegelt.

Weltmusik: vom Rand in den Mainstream

Eine der tiefgreifendsten Entwicklungen dieser sechs Jahrzehnte ist die schrittweise Anerkennung und schließliche Dominanz der Weltmusik in den globalen Charts. In den 1960ern stellte die brasilianische Bossa Nova — mit João Gilberto, Astrud Gilberto und Garota de Ipanema — den ersten großen Durchbruch einer nicht-englischsprachigen Musik in den westlichen Charts dar. Kongolesische Rumba, jamaikanischer Ska und die indische Musik von Ravi Shankar erreichten ein begrenztes, aber leidenschaftliches Publikum.

In den 1970ern überwand Bob Marleys Reggae endlich Jamaikas Grenzen und trug die Botschaften der Rastafari-Philosophie in die Welt. Die 1980er sahen die offizielle Prägung des Begriffs World Music (1987) und die Integration von Youssou N’Dour, Salif Keita und den Gipsy Kings in die Kataloge westlicher Majorlabels. Die 1990er sahen den algerischen Raï von Khaled, karibischen Zouk und lateinamerikanische Cumbia immer größere Weltpublika gewinnen.

Aber in den 2000ern und 2010ern vollzog sich die Revolution wirklich: Reggaeton wurde mit Daddy Yankee zum globalen Genre, koreanischer K-Pop eroberte jeden Kontinent mit BTS und Blackpink, nigerianisches Afrobeats setzte sich an die Chartspitze mit Wizkid, Burna Boy und Davido. Und in den 2020ern bewiesen Bad Bunny, Karol G und Rosalía, dass Spanisch nun gleichberechtigt mit Englisch — wenn nicht sogar mehr — die Sprache des globalen Pop ist.

Das Musikvideo: eine Kunstform des 20. und 21. Jahrhunderts

Die Geschichte des Musikvideos ist untrennbar mit der Geschichte der audiovisuellen Massenmedientechnologien verbunden. In den 1960ern gab es das Format noch nicht: Die Beatles erfanden den Promotional Film mit ihren Kurzfilmen zu Strawberry Fields Forever und Penny Lane (1967) — die direkten Vorläufer des modernen Musikvideos. Gefilmte Konzerte — Woodstock (1969), D.A. Pennebakers Dokumentarfilm über Dylan — stellen das wertvollste audiovisuelle Archiv der Epoche dar.

In den 1970ern schufen Queen mit Bohemian Rhapsody (1975) das erste cineastische Musikvideo mit großer Fernsehwirkung, das im Top of the Pops anstelle eines Live-Auftritts ausgestrahlt wurde. Dann, am 1. August 1981, startete MTV seinen Betrieb mit der Ausstrahlung von Video Killed the Radio Star der Buggles: eine totale Revolution begann.

In den 1980ern wurde das Musikvideo zur großen Kunstform: Michael Jacksons Thriller (14 Minuten, Regie John Landis, Budget 500.000 Dollar) setzte die Standards des Genres für eine ganze Generation neu. Die 1990er waren das goldene Zeitalter des Musikvideos als Kunstform, mit Regisseuren wie Spike Jonze, Michel Gondry, Mark Romanek und Hype Williams, die Werke von absoluter Erfindungsgabe schufen. Die 2000er sahen YouTube sukzessive MTV als primären Verbreitungsraum ablösen. Und in den 2010ern und 2020ern erfand sich das Musikvideo neu — zwischen TikToks Kurzformaten, Beyoncés ehrgeizigen Visualfilmen und mit höchsten cinematografischen Mitteln gefilmten Konzertevents.

Fazit: sechzig Jahre Popmusik

Am Ende dieser enzyklopädischen Reise durch sieben Jahrzehnte globalen Musikschaffens drängen sich einige Gewissheiten auf. Die erste ist, dass Popmusik von 1960 bis 2026 die universellste, demokratischste und politisch machtvollste Kunstform war, die die Menschheit hervorgebracht hat. Keine andere Ausdrucksform hat so viele Menschen, so verschieden voneinander, so gleichzeitig berührt.

Die zweite Gewissheit ist, dass jedes Jahrzehnt Werke hervorgebracht hat, deren künstlerischer Wert der Bewährungsprobe der Zeit vollkommen standhält. Sgt. Pepper’s der Beatles, Songs in the Key of Life von Stevie Wonder, Thriller von Michael Jackson, Nevermind von Nirvana, The Miseducation of Lauryn Hill, Random Access Memories von Daft Punk, To Pimp a Butterfly von Kendrick Lamar, Un Verano Sin Ti von Bad Bunny — lauter Meilensteine, die von einer ununterbrochenen kreativen Vitalität von Generation zu Generation zeugen.

Die dritte und letzte Gewissheit ist, dass die Geschichte weitergeht. Die Musik der 2020er ist nicht das Ende eines Zyklus, sondern der Beginn einer neuen Revolution, von der wir erst die ersten Signale erahnen können. Künstliche Intelligenz, immersive Realität, algorithmisch generierte Musik, holografische Konzerte — Möglichkeiten, die eine Musiklandschaft des Jahres 2030 skizzieren, die noch weitgehend unvorhersehbar ist, aber gewiss ebenso reich und ebenso bewegend wie die sechzig Jahre, die ihr vorangehen.

Um jedes Jahrzehnt vertieft zu erkunden, lesen Sie unsere ausführlichen Artikel: 1960er, 1970er, 1980er, 1990er, 2000er, 2010er und 2020er.

🇫🇷 Top 100 — Die beliebtesten Songs in Frankreich (1960–2026)

Zusammengesetzte Rangliste auf Basis von Schallplattenverkäufen, SNEP-Zertifizierungen, Streaming-Daten, Radiopräsenz und dauerhafter kultureller Wirkung auf das französische Publikum über den gesamten Zeitraum.

# Titel Künstler Jahrzehnt Genre
1 Ne me quitte pas Jacques Brel 1960er Französischer Chanson
2 Je l’aime à mourir Francis Cabrel 1979 / 1990er Französischer Pop / Folk
3 Que je t’aime Johnny Hallyday 1960er Französischer Rock / Pop
4 Alexandrie Alexandra Claude François 1970er Französischer Disco / Pop
5 L’Été indien Joe Dassin 1970er Französischer Pop
6 Djadja Aya Nakamura 2010er Französischer Afropop / R&B
7 Désenchantée Mylène Farmer 1990er Französischer Pop / Synthpop
8 Papaoutai Stromae 2010er Electro Pop
9 My Heart Will Go On Céline Dion 1990er Pop / Ballade
10 Amsterdam Jacques Brel 1960er Französischer Chanson
11 Foule sentimentale Alain Souchon 1990er Französischer Chanson
12 Tous les garçons et les filles Françoise Hardy 1960er Yéyé / Französischer Pop
13 La Maladie d’amour Michel Sardou 1970er Französischer Chanson
14 Mistral Gagnant Renaud 1980er Französischer Chanson
15 SOS d’un terrien en détresse Daniel Balavoine 1980er Französischer Pop-Rock
16 L’Aziza Daniel Balavoine 1980er Französischer Pop
17 Quelque chose de Tennessee Johnny Hallyday 1980er Französischer Rock / Pop
18 Voyage Voyage Desireless 1980er Synthpop / Eurodance
19 Joe le taxi Vanessa Paradis 1980er Französischer Pop
20 La Tribu de Dana Manau 1990er Französischer Rap / Celtic
21 Bouge de là MC Solaar 1990er Französischer Hip-Hop
22 Je danse le Mia IAM 1990er Französischer Rap
23 Les Champs-Élysées Joe Dassin 1970er Französischer Pop
24 Poupée de cire, poupée de son France Gall 1960er Yéyé (Eurovision 1965)
25 Ella, elle l’a France Gall 1980er Französischer Pop
26 Résiste France Gall 1980er Französischer Pop
27 La Ballade des gens heureux Gérard Lenorman 1970er Französischer Chanson
28 Libertine Mylène Farmer 1980er Französischer Pop / Synthpop
29 Pourvu qu’elles soient douces Mylène Farmer 1980er Französischer Pop / Synthpop
30 Dans ma bulle Diam’s 2000er Französischer Rap
31 L’Aventurier Indochine 1980er Französische New Wave
32 Et moi, et moi, et moi Jacques Dutronc 1960er Yéyé / Französischer Pop
33 Je t’aime… moi non plus Gainsbourg & Birkin 1960er Französischer Pop
34 San Francisco Maxime Le Forestier 1970er Folk / Französischer Chanson
35 Alors on danse Stromae 2010er Belgischer Electro Pop
36 Formidable Stromae 2010er Belgischer Electro Pop
37 La Grenade Clara Luciani 2020er Französischer Pop
38 La Fête est finie Orelsan 2010er Französischer Rap
39 L’enfer Stromae 2020er Belgischer Electro Pop
40 Les Copains d’abord Georges Brassens 1960er Französischer Chanson
41 Nantes Barbara 1960er Französischer Chanson
42 Laisse-moi danser Dalida 1970er Disco / Französischer Pop
43 Gigi l’Amoroso Dalida 1970er Französischer / Italienischer Pop
44 Supernature Cerrone 1970er Disco / Elektronik
45 Anna Téléphone 1970er Französischer Rock
46 La Lambada Kaoma 1980er Lambada / Zouk
47 Toute première fois Jeanne Mas 1980er Französischer Pop
48 Besoin de rien, envie de toi Peter & Sloane 1980er Französischer Pop
49 Pour que tu m’aimes encore Céline Dion 1990er Französischer Pop
50 Haïku Grand Corps Malade 2000er Französischer Slam
51 Lili Alizée 2000er Französischer Pop
52 Il est cinq heures, Paris s’éveille Jacques Dutronc 1960er Französischer Pop
53 Bamboleo Gipsy Kings 1980er Flamenco Pop
54 Le Temps de l’amour Françoise Hardy 1960er Yéyé / Französischer Pop
55 Je vais t’aimer Michel Sardou 1970er Französischer Chanson
56 Belles, belles, belles Claude François 1960er Yéyé / Französischer Pop
57 Ta fête Christophe Maé 2000er Französischer Pop / Folk
58 Fais-moi signe Vianney 2010er Französischer Pop-Folk
59 Bébé Vitaa & Slimane 2010er Französischer Pop R&B
60 Partir un jour Indochine 1990er Französische New Wave / Rock
61 En rouge et noir Jeanne Mas 1980er Französischer Pop
62 Quelques mots d’amour Michel Sardou 1990er Französischer Chanson
63 Vianney — Je m’en vais Vianney 2010er Französischer Pop-Folk
64 Trop beau Lomepal 2020er Französischer Rap / Pop
65 À peu près Pomme 2020er Französischer Pop-Folk
66 Angela Hatik 2020er Französischer Rap / Pop
67 Chanter Florent Pagny 1990er Französischer Pop
68 Turn Down for What DJ Snake & Lil Jon 2010er Französischer Electro / Trap
69 Lean On Major Lazer ft. DJ Snake & MØ 2010er Electro / World
70 Get Lucky Daft Punk ft. Pharrell & Nile Rodgers 2010er French Touch / Disco
71 One Dance Drake ft. Wizkid 2010er Afrobeats / Pop
72 Shape of You Ed Sheeran 2010er Pop
73 Rolling in the Deep Adele 2010er Pop / Soul
74 Blinding Lights The Weeknd 2020er Synth-pop / R&B
75 Anti-Hero Taylor Swift 2020er Pop
76 drivers license Olivia Rodrigo 2020er Pop / Indie
77 Espresso Sabrina Carpenter 2020er Pop
78 Flowers Miley Cyrus 2020er Pop
79 Despacito (Remix) Luis Fonsi & Daddy Yankee ft. Bieber 2010er Reggaeton / Pop
80 Macarena Los Del Rio 1990er Latin Pop / Dance
81 Smells Like Teen Spirit Nirvana 1990er Grunge / Alternative
82 Killing Me Softly Fugees 1990er Hip-Hop / R&B
83 Around the World Daft Punk 1990er French Touch / Electro
84 Wannabe Spice Girls 1990er Pop
85 I Will Always Love You Whitney Houston 1990er Pop / R&B
86 Careless Whisper George Michael 1980er Pop / R&B
87 Billie Jean Michael Jackson 1980er Pop / R&B
88 Take On Me a-ha 1980er Synthpop
89 99 Luftballons Nena 1980er New Wave
90 Don’t You (Forget About Me) Simple Minds 1980er New Wave
91 Gangnam Style Psy 2010er K-Pop / Dance
92 Happy Pharrell Williams 2010er Pop / Funk
93 Calm Down Rema & Selena Gomez 2020er Afrobeats / Pop
94 Running Up That Hill Kate Bush (Wiederveröffentlichung) 1980er / viral 2020er Art Pop
95 Hey Jude The Beatles 1960er Pop / Rock
96 Michelle The Beatles 1960er Pop / Beat
97 Satisfaction (I Can’t Get No) Rolling Stones 1960er Rock
98 Bohemian Rhapsody Queen 1970er Rock / Art Pop
99 Stayin’ Alive Bee Gees 1970er Disco
100 Die With a Smile Lady Gaga & Bruno Mars 2020er Pop / Soul

🎵 Top 100 — Die beliebtesten Songs weltweit (1960–2026)

Zusammengesetzte Rangliste auf Basis zertifizierter weltweiter Verkäufe (RIAA und IFPI), globaler Streaming-Daten, internationaler Radiopräsenz und dauerhafter kultureller Wirkung über den gesamten Zeitraum.

# Titel Künstler Jahrzehnt Genre
1 Hey Jude 🏆 Sinnbild The Beatles 1960er Pop / Rock
2 Bohemian Rhapsody Queen 1970er Rock / Art Pop
3 Billie Jean Michael Jackson 1980er Pop / R&B
4 Smells Like Teen Spirit Nirvana 1990er Grunge / Alternative
5 Like a Rolling Stone Bob Dylan 1960er Folk-Rock
6 Respect Aretha Franklin 1960er Soul / R&B
7 Shape of You Ed Sheeran 2010er Pop
8 Blinding Lights The Weeknd 2020er Synth-pop / R&B
9 Satisfaction (I Can’t Get No) Rolling Stones 1960er Rock
10 Stairway to Heaven Led Zeppelin 1970er Hard Rock / Folk
11 Imagine John Lennon 1970er Pop / Rock
12 Hotel California Eagles 1970er Rock
13 Thriller Michael Jackson 1980er Pop / Funk
14 Like a Virgin Madonna 1980er Pop / Dance
15 I Will Always Love You Whitney Houston 1990er Pop / R&B
16 Despacito (Remix) Luis Fonsi & Daddy Yankee ft. Bieber 2010er Reggaeton / Pop
17 Stayin’ Alive Bee Gees 1970er Disco
18 Dancing Queen ABBA 1970er Pop / Disco
19 Good Vibrations The Beach Boys 1960er Pop / Psychedelia
20 Purple Haze Jimi Hendrix Experience 1960er Psychedelia / Rock
21 I Will Survive Gloria Gaynor 1970er Disco / Soul
22 Every Breath You Take The Police 1980er Rock / Pop
23 Sweet Child O’ Mine Guns N’ Roses 1980er Hard Rock
24 Take On Me a-ha 1980er Synthpop
25 Losing My Religion R.E.M. 1990er Alternative Rock
26 Wonderwall Oasis 1990er Britpop
27 Bitter Sweet Symphony The Verve 1990er Alternative Rock
28 Killing Me Softly Fugees 1990er Hip-Hop / R&B
29 Crazy in Love Beyoncé ft. Jay-Z 2000er R&B / Hip-Hop
30 Lose Yourself Eminem 2000er Hip-Hop
31 Rolling in the Deep Adele 2010er Pop / Soul
32 Someone Like You Adele 2010er Pop / Soul
33 Gangnam Style Psy 2010er K-Pop / Dance
34 Uptown Funk Mark Ronson ft. Bruno Mars 2010er Pop / Funk
35 Happy Pharrell Williams 2010er Pop / Funk
36 Get Lucky Daft Punk ft. Pharrell & Nile Rodgers 2010er French Touch / Disco
37 Anti-Hero Taylor Swift 2020er Pop
38 Flowers Miley Cyrus 2020er Pop
39 As It Was Harry Styles 2020er Pop / Indie
40 Espresso Sabrina Carpenter 2020er Pop
41 Superstition Stevie Wonder 1970er Funk / Soul
42 What’s Going On Marvin Gaye 1970er Soul
43 I Got You (I Feel Good) James Brown 1960er Funk / Soul
44 Blowin’ in the Wind Bob Dylan 1960er Folk / Protestsong
45 Mrs. Robinson Simon & Garfunkel 1960er Folk / Pop
46 American Pie Don McLean 1970er Folk-Rock
47 Born to Run Bruce Springsteen 1970er Rock
48 My Girl The Temptations 1960er Soul / Motown
49 Light My Fire The Doors 1960er Psychedelia / Rock
50 House of the Rising Sun The Animals 1960er Folk-Rock / R&B
51 Dreams Fleetwood Mac 1970er Rock / Pop
52 Don’t Stop Believin’ Journey 1980er Arena Rock
53 Livin’ on a Prayer Bon Jovi 1980er Hard Rock
54 Purple Rain Prince 1980er Pop / Rock / R&B
55 Don’t You (Forget About Me) Simple Minds 1980er New Wave
56 With or Without You U2 1980er Rock
57 Girls Just Want to Have Fun Cyndi Lauper 1980er Pop / New Wave
58 Total Eclipse of the Heart Bonnie Tyler 1980er Power-Ballade
59 Africa Toto 1980er Pop / Rock
60 True Colors Cyndi Lauper 1980er Pop / Ballade
61 One Sweet Day Mariah Carey & Boyz II Men 1990er R&B / Pop
62 Dreams (Cranberries) The Cranberries 1990er Alternative Rock
63 Nothing Compares 2 U Sinéad O’Connor 1990er Pop / Soul
64 Wannabe Spice Girls 1990er Pop
65 My Heart Will Go On Céline Dion 1990er Pop / Ballade
66 Macarena Los Del Rio 1990er Latin Pop / Dance
67 Beautiful Day U2 2000er Rock / Pop
68 Hips Don’t Lie Shakira ft. Wyclef Jean 2000er Latin Pop
69 Umbrella Rihanna ft. Jay-Z 2000er Pop / R&B
70 Rehab Amy Winehouse 2000er Soul / Jazz
71 Gold Digger Kanye West ft. Jamie Foxx 2000er Hip-Hop
72 Royals Lorde 2010er Indie Pop
73 Chandelier Sia 2010er Pop / Dance
74 Shake It Off Taylor Swift 2010er Pop
75 HUMBLE. Kendrick Lamar 2010er Hip-Hop
76 One Dance Drake ft. Wizkid 2010er Afrobeats / Pop
77 Lean On Major Lazer ft. MØ & DJ Snake 2010er Electro Pop / World
78 Bad Guy Billie Eilish 2010er Dark Pop
79 drivers license Olivia Rodrigo 2020er Pop / Indie
80 Levitating Dua Lipa 2020er Pop / Disco
81 Not Like Us Kendrick Lamar 2020er Hip-Hop
82 Calm Down Rema & Selena Gomez 2020er Afrobeats / Pop
83 APT. ROSÉ & Bruno Mars 2020er K-Pop / Pop
84 Die With a Smile Lady Gaga & Bruno Mars 2020er Pop / Soul
85 In My Life The Beatles 1960er Pop / Rock
86 Yesterday The Beatles 1960er Pop / Ballade
87 Paint It Black Rolling Stones 1960er Rock / Psychedelia
88 Waterloo Sunset The Kinks 1960er Britischer Pop / Rock
89 Georgia on My Mind Ray Charles 1960er Soul / Jazz
90 Dock of the Bay Otis Redding 1960er Soul
91 Piano Man Billy Joel 1970er Pop / Rock
92 Smoke on the Water Deep Purple 1970er Hard Rock
93 Le Freak Chic 1970er Disco / Funk
94 Eye of the Tiger Survivor 1980er Hard Rock
95 We Are the World USA for Africa 1980er Pop / Benefizlied
96 Everybody Wants to Rule the World Tears for Fears 1980er New Wave / Synthpop
97 Waterfalls TLC 1990er R&B / Hip-Hop
98 Gasolina Daddy Yankee 2000er Reggaeton
99 Radioactive Imagine Dragons 2010er Pop / Rock
100 Old Town Road Lil Nas X ft. Billy Ray Cyrus 2010er Country Trap

🌍 Top 100 — Weltmusik (1960–2026)

Eine internationale Auswahl, die alle Musikregionen der Welt über sechs Jahrzehnte abdeckt — Afrika, Lateinamerika, Karibik, Asien, Naher Osten, nicht-anglophanes Europa — und vom unendlichen Reichtum des globalen Musikschaffens zeugt.

# Titel Künstler Land / Region Jahrzehnt Genre
1 Garota de Ipanema (Das Mädchen von Ipanema) 🌍 João Gilberto & Astrud Gilberto Brasilien 1960er Bossa Nova
2 No Woman, No Cry Bob Marley & The Wailers Jamaika 1970er Reggae
3 Despacito Luis Fonsi & Daddy Yankee ft. Bieber Puerto Rico 2010er Reggaeton
4 Gangnam Style Psy Südkorea 2010er K-Pop
5 Stayin’ Alive Bee Gees Australien / Großbritannien 1970er Disco
6 Waterloo ABBA Schweden 1970er Pop (Eurovision)
7 Ne me quitte pas Jacques Brel Belgien / Frankreich 1960er Französischer Chanson
8 Me Porto Bonito Bad Bunny & Chencho Corleone Puerto Rico 2020er Reggaeton
9 Essence Wizkid ft. Tems Nigeria 2020er Afrobeats
10 Guantanamera Joseíto Fernández / Pete Seeger Kuba 1960er Son Cubano
11 La Bamba Ritchie Valens / Los Lobos Mexiko / USA 1960er / 1980er Rock / Ranchera
12 7 Seconds Youssou N’Dour & Neneh Cherry Senegal / Schweden 1990er Mbalax / Pop
13 I Will Survive Gloria Gaynor USA 1970er Disco / Soul
14 Aïcha Khaled Algerien 1990er Raï
15 Killing Me Softly Fugees USA / Haiti 1990er Hip-Hop / R&B
16 Zouk la sé sèl médikaman nou ni Kassav’ Karibik 1980er Zouk
17 Pata Pata Miriam Makeba Südafrika 1960er Township / World
18 Didi Khaled Algerien 1990er Raï
19 Bamboleo Gipsy Kings Frankreich / Spanien 1980er Flamenco Pop
20 Volare (Nel Blu Dipinto di Blu) Domenico Modugno Italien 1960er Canzone Italiana
21 Pedro Navaja Rubén Blades Panama / USA 1970er Salsa
22 Corcovado Antônio Carlos Jobim & Astrud Gilberto Brasilien 1960er Bossa Nova
23 Lambada Kaoma Brasilien / Frankreich 1980er Lambada / Zouk
24 One Dance Drake ft. Wizkid USA / Nigeria 2010er Afrobeats / Pop
25 Redemption Song Bob Marley Jamaika 1970er Reggae / Folk
26 Mas que Nada Sérgio Mendes & Brasil ’66 Brasilien 1960er Bossa Nova / Samba
27 Orinoco Flow Enya Irland 1980er New Age / Keltisch
28 Rivers of Babylon Boney M. Deutschland / Jamaika 1970er Disco / Reggae
29 Rasputin Boney M. Deutschland 1970er Disco / Pop
30 Papaoutai Stromae Belgien 2010er Electro Pop / World
31 Djadja Aya Nakamura Frankreich (Mali) 2010er Afropop / R&B
32 Sukiyaki (Ue o Muite Arukō) Kyu Sakamoto Japan 1960er Japanischer Pop
33 Zombie Fela Kuti Nigeria 1970er Afrobeat
34 Yeke Yeke Mory Kanté Guinea 1980er Mandinka / Dance
35 Macarena Los Del Rio Spanien 1990er Latin Pop
36 Chantaje Shakira ft. Maluma Kolumbien 2010er Reggaeton / Latin Pop
37 La Tortura Shakira ft. Alejandro Sanz Kolumbien / Spanien 2000er Latin Pop
38 Bichota Karol G Kolumbien 2020er Reggaeton
39 Dakiti Bad Bunny & Jhay Cortez Puerto Rico 2020er Latin Trap
40 Despechá Rosalía Spanien 2020er Flamenco Pop / Dance
41 DNA BTS Südkorea 2010er K-Pop
42 Kill This Love Blackpink Südkorea 2010er K-Pop
43 Hype Boy NewJeans Südkorea 2020er K-Pop
44 Jerusalema Master KG ft. Nomcebo Zikode Südafrika 2020er Afropop / Gospel
45 African Queen 2face Idibia Nigeria 2000er Afropop
46 Ye Burna Boy Nigeria 2010er Afrobeats
47 Last Last Burna Boy Nigeria 2020er Afrobeats
48 Calm Down Rema & Selena Gomez Nigeria / USA 2020er Afrobeats / Pop
49 Amor Prohibido Selena USA / Mexiko 1990er Tejano / Cumbia
50 Livin’ la Vida Loca Ricky Martin Puerto Rico 1990er Latin Pop
51 Gasolina Daddy Yankee Puerto Rico 2000er Reggaeton
52 Mi Gente J Balvin & Willy William Kolumbien / Frankreich 2010er Reggaeton
53 Jai Ho A.R. Rahman (Slumdog Millionaire) Indien 2000er Bollywood / World
54 Tum Hi Ho Arijit Singh Indien 2010er Bollywood
55 Ai Se Eu Te Pego Michel Teló Brasilien 2010er Sertanejo / Forró
56 BZRP Music Sessions #53 — Shakira Shakira & Bizarrap Kolumbien / Argentinien 2020er Latin Pop / Elektronik
57 Dragostea Din Tei O-Zone Moldawien / Rumänien 2000er Euro Pop
58 Voyage Voyage Desireless Frankreich 1980er Synthpop
59 Azzurro Adriano Celentano Italien 1960er Canzone Italiana
60 Zorba’s Dance Mikis Theodorakis Griechenland 1960er Sirtaki / Film
61 The Harder They Come Jimmy Cliff Jamaika 1970er Reggae
62 Senza una donna Zucchero & Paul Young Italien / Großbritannien 1990er Pop / Blues
63 My Boy Lollipop Millie Small Jamaika 1960er Ska Pop
64 Domingo de Manhã Elis Regina Brasilien 1970er MPB / Samba
65 Tigresa Caetano Veloso Brasilien 1970er MPB / Tropicália
66 Feeling Good Nina Simone USA 1960er Soul / Jazz
67 Stand by Me Ben E. King USA 1960er Soul / R&B
68 El Rey Vicente Fernández Mexiko 1970er Ranchera
69 Oye Como Va Tito Puente / Santana USA / Puerto Rico 1960er / 1970er Latin Jazz
70 Ma Baker Boney M. Deutschland / Karibik 1970er Disco / Reggae
71 Wombo Lombo Angélique Kidjo Benin 1990er Afropop
72 Abdel Kader Khaled, Rachid Taha, Faudel Algerien / Frankreich 1990er Raï
73 Hot Hot Hot Arrow Montserrat 1980er Soca / Calypso
74 Tattoo (Eurovision) Loreen Schweden 2020er Europäischer Pop
75 Smooth Santana ft. Rob Thomas USA / Mexiko 1990er Latin Rock
76 Clandestino Shakira & Maluma Kolumbien 2010er Latin Pop
77 Danza Kuduro Don Omar & Lucenzo Puerto Rico / Portugal 2010er Reggaeton / Kuduro
78 LM3ALLEM Saad Lamjarred Marokko 2010er Arabischer Pop
79 Shosholoza Ladysmith Black Mambazo Südafrika 1990er Zulu / World
80 Bésame Mucho Trio Los Panchos / verschiedene Mexiko 1960er Bolero
81 El Condor Pasa Los Calchakis / Simon & Garfunkel Peru 1960er Andiner Folk
82 Summertime Janis Joplin / Nina Simone USA 1960er Blues / Jazz
83 Soco Wizkid Nigeria 2010er Afrobeats
84 African Giant Burna Boy Nigeria 2010er Afrobeats
85 Love Nwantiti CKay Nigeria 2020er Afropop / R&B
86 Bésame Sasha Lopez Rumänien 2010er Euro Dance / Latin
87 Vida de Rico Camilo Kolumbien 2020er Latin Pop
88 Peru Fireboy DML ft. Ed Sheeran Nigeria / Großbritannien 2020er Afropop / Pop
89 Seven Jung Kook ft. Latto Südkorea / USA 2020er K-Pop / Pop
90 Quimbara Celia Cruz Kuba / USA 1970er Salsa
91 Kaini Sisi Franco & TPOK Jazz Kongo 1970er Kongolesische Rumba
92 Malaika Miriam Makeba Südafrika 1960er World
93 Quando Quando Quando Tony Renis Italien 1960er Canzone Italiana
94 Mbube (Wimoweh) Solomon Linda / The Tokens Südafrika 1960er Isicathamiya / Pop
95 Sungba Asake ft. Burna Boy Nigeria 2020er Afrobeats / Street-Hop
96 Calambre Nathy Peluso Argentinien / Spanien 2020er Latin Pop / Funk
97 L’enfer Stromae Belgien 2020er Electro Pop / World
98 Maelezo Diamond Platnumz Tansania 2010er Bongo Flava
99 Raga Bhairava Ravi Shankar Indien 1960er Nordindische Klassik
100 APT. ROSÉ & Bruno Mars Südkorea / USA 2020er K-Pop / Pop

🎬 Top 50 — Musikvideos und historische Auftritte (1960–2026)

Dieses Ranking umfasst sieben Jahrzehnte audiovisueller Musikgeschichte, von den wegweisenden Fernsehauftritten der Sechziger bis zu YouTube-Clips, die in den 2020ern Milliarden von Aufrufen sammeln. Die vollständige Aufgliederung nach Jahrzehnten finden Sie in unseren Spezialartikeln: 1960er, 1970er, 1980er, 1990er, 2000er, 2010er und 2020er.

# Video / Auftritt / Titel Künstler Jahr Kontext und Besonderheit
1 The Beatles — Ed Sullivan Show 🏆 Historisch The Beatles 1964 73 Millionen US-Zuschauer — der meistgesehene Fernsehauftritt des 20. Jahrhunderts
2 Jimi Hendrix — Star-Spangled Banner (Woodstock) Jimi Hendrix 1969 400.000 Menschen bei Tagesanbruch — einer der machtvollsten Momente der gesamten Musikgeschichte
3 Thriller Michael Jackson 1983 John Landis — 14 Minuten, 500.000 Dollar, das Video, das die Standards des Formats für immer neu definierte
4 Bohemian Rhapsody (Promo-Film) Queen 1975 Bruce Gowers — erstes cineastisches Musikvideo mit großer Fernsehwirkung, direkter Vorläufer des modernen Formats
5 Live Aid — Queens Auftritt Queen 1985 3 Milliarden Fernsehzuschauer — allgemein als die beste je gefilmte Bühnendarbietung der Geschichte betrachtet
6 Smells Like Teen Spirit Nirvana 1991 Samuel Bayer — anarchische Turnhalle, das Video, das das Ende einer ganzen Musikepoche ankündigte
7 Despacito Luis Fonsi & Daddy Yankee ft. Bieber 2017 Carlos Pérez — über 7 Milliarden Aufrufe, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung das meistgesehene YouTube-Video aller Zeiten
8 Nothing Compares 2 U Sinéad O’Connor 1990 John Maybury — 4-minütiger Close-up, echte Tränen, eines der bewegendsten je gedrehten Videos
9 Scream Michael Jackson & Janet Jackson 1995 Mark Romanek — 7 Millionen Dollar, das teuerste Musikvideo der Formatgeschichte
10 Bob Dylan — Newport Folk Festival (Elektrokonzert) Bob Dylan 1965 Dylans erstes Elektrokonzert, Wendepunkt der Folk-Rock-Trennung
11 Take On Me a-ha 1985 Steve Barron — Rotoskop-Animation / Realfilm, ein Meisterwerk der formalen Erfindungsgabe
12 Around the World Daft Punk 1997 Michel Gondry — synchronisierte minimalistische Choreografie, konzeptionelles Meisterwerk
13 Virtual Insanity Jamiroquai 1996 Jonathan Glazer — bewegendes Bühnenbild, perfekte optische Täuschung, MTV VMA 1997
14 Strawberry Fields Forever (Promo-Film) The Beatles 1967 Peter Goldman — umgekehrte Sequenzen, experimentelle Farbgebung, Vorläufer des Auteur-Videoclips
15 Lemonade (Visualalbum) Beyoncé 2016 Mehrere Regisseure — einstündiger Film auf HBO, Revolution des Album-Films als Kunstform
16 Formation Beyoncé 2016 Melina Matsoukas — Louisiana nach Katrina, das politisch und ästhetisch wichtigste Video des Jahrzehnts
17 HUMBLE. Kendrick Lamar 2017 Dave Meyers — Barock-Referenzen, Hip-Hop als Gesamtkunstwerk
18 Gangnam Style Psy 2012 Cho Soo-hyun — erstes Video, das auf YouTube die Milliarden-Marke überschritt
19 Like a Prayer Madonna 1989 Mary Lambert — Religion, Rasse und Sexualität, das kontroverseste Video der 1980er
20 Sledgehammer Peter Gabriel 1986 Stephen Johnson — wegweisende Stop-Motion-Techniken, MTV VMA 1987
21 Montero (Call Me By Your Name) Lil Nas X 2021 Tanu Muino — exuberante mythologische Hölle, Stangentanz beim Teufel; das meistdiskutierte Video 2021, Symbol der LGBTQ+-Revolution im Hip-Hop
22 Not Like Us Kendrick Lamar 2024 Dave Free — Gemeinschaftstreffen in Compton, visuelles Manifest des Beefs mit Drake
23 Losing My Religion R.E.M. 1991 Tarsem Singh — Barock-Ikonografie, MTV VMA 1991, Meisterwerk der Bildgestaltung
24 Don’t Look Back (Dokumentarfilm) Bob Dylan 1967 D.A. Pennebaker — Eröffnungsszene mit Schildern, die das moderne Musikvideo vorwegnimmt
25 Jacques Brel — Olympia 1964 Jacques Brel 1964 Aufnahme des legendären Konzerts — Amsterdam, Ne me quitte pas live, der Gipfel des französischen Chansons
26 This Is America Childish Gambino 2018 Hiro Murai — politische Satire auf amerikanische Gewalt, das meistdiskutierte Video des Jahres 2018
27 Sabotage Beastie Boys 1994 Spike Jonze — Parodie auf Polizeiserien der 1970er, absurd-komisches Meisterwerk
28 Everybody Hurts R.E.M. 1993 Jake Scott — Autobahnstau, Anti-Suizid-Botschaft, universell gelobt
29 Chandelier Sia 2014 Sia & Daniel Pearl — Maddie Ziegler allein, zeitgenössischer Tanz von seltener Intensität
30 L’enfer (TV-Nachrichtenauftritt) Stromae 2022 Stromae tritt live in der TF1-Abendnachrichten auf, ohne das Team vorab zu informieren — ein einzigartiger und zutiefst bewegender Fernsehmoment
31 Shape of You Ed Sheeran 2017 Jason Koenig — über 5 Milliarden Aufrufe, der meistgestreamte Titel in der Geschichte von Spotify
32 Blinding Lights (Super Bowl LV) The Weeknd 2021 The-Weeknd-Produktion — Halbzeitshow mit 200 maskierten Tänzern, einhellig gelobte Darbietung
33 Papaoutai Stromae 2013 Julien Soulier — Gelenkpuppen und ein Kind auf der Suche nach seinem Vater, weltweit preisgekröntes Video
34 Get Lucky Daft Punk ft. Pharrell & Nile Rodgers 2013 Warren Fu — goldene Roboter, elegante Zurückhaltung, der French Touch auf seinem Höhepunkt
35 Woodstock (Film) Verschiedene Künstler 1970 Michael Wadleigh — Oscar für den besten Dokumentarfilm, unersetzliches Zeugnis von 400.000 Menschen
36 Penny Lane (Promo-Film) The Beatles 1967 Peter Goldman — anstelle eines Live-Auftritts ausgestrahlt, Durchsetzung des Promotional-Formats
37 All Too Well (10 Minute Version) Taylor Swift 2021 Taylor Swift (Regie) — 15-minütiger Kurzfilm mit Dylan O’Brien, eine zeitlose Trennung auf Zelluloid
38 California Love Tupac ft. Dr. Dre 1995 Hype Williams — Mad-Max-Ästhetik, das emblematische Video des Westküsten-Raps
39 Espresso Sabrina Carpenter 2024 Bardia Zeinali — Côte d’Azur, das 2024 meistvirale Video auf TikTok
40 Monterey Pop Festival (Film) Joplin, Hendrix, The Who 1967 D.A. Pennebaker — die weltweite Entdeckung von Jimi Hendrix und Janis Joplin
41 God’s Plan Drake 2018 Karena Evans — 1 Million Dollar an bedürftige Menschen in Miami verteilt
42 Hungry Like the Wolf Duran Duran 1982 Russell Mulcahy — in Sri Lanka gedreht, wegweisende cineastische Produktion
43 Telephone Lady Gaga ft. Beyoncé 2010 Jonas Åkerlund — 9-minütiger Kurzfilm in Anlehnung an Tarantino, ikonische Zusammenarbeit
44 Reach Out I’ll Be There (Shindig! TV) The Four Tops 1966 ABC-TV-Show — Öffnung der amerikanischen Primetime für Schwarze Motown-Künstler
45 Rolling Stones Rock and Roll Circus Rolling Stones, Lennon, The Who 1968 Michael Lindsay-Hogg — 28 Jahre lang unveröffentlicht, das verborgene Meisterwerk des Jahrzehnts
46 Lean On Major Lazer ft. MØ & DJ Snake 2015 Tim Erem — Rajasthan, Indien, außerordentlich schönes Weltmusik-Video
47 Bitter Sweet Symphony The Verve 1997 Walter Stern — einzige Plansequenz, Richard Ashcroft geht unerschütterlich voran
48 Nirvana — MTV Unplugged in New York Nirvana 1993 Beth McCarthy — akustisches Live-Konzert, eine der bewegendsten Aufnahmen der Rockgeschichte
49 DNA BTS 2017 YG Production — Aufrufrekord für eine koreanische Gruppe, K-Pop auf dem globalen Höhepunkt
50 Eras Tour (Konzertfilm) Taylor Swift 2023 Sam Wrench — 152 Konzerte, 10 Millionen Besucher, 2 Milliarden Dollar Umsatz, absoluter Rekord